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Dr. Friederike Gräfin von Brühl, M.A.

Partnerin
+49.(0)30.220.029.415
Fax +49.(0)30.220.029.499

Friederike Gräfin von Brühl ist Partnerin im Berliner Büro von K&L Gates und berät schwerpunktmäßig in den Bereichen IT/IP-Recht und Kunstrecht.

Sie ist sowohl beratend als auch prozessführend für internationale Konzerne, mittelständische Unternehmen und Wachstumsunternehmen tätig, insbesondere zu komplexen Lizenzverträgen, IT- und Datenschutzrecht, Urheber- und Medienrecht, Presserecht sowie Marketing-, Werbe- und Wettbewerbsrecht.

Ihre Erfahrungen im Recht des geistigen Eigentums reichen von nationalen und internationalen Rechtsstreitigkeiten und außerprozessualer Streitschlichtung bis hin zur Transaktionsbegleitung und Outsourcing-Projekten. Daneben hat sie Erfahrung im Umgang mit Produktpiraterie und datenschutzrechtlicher Compliance-Beratung. Sie berät Mandanten unterschiedlichster Industrien, unter anderem E-Commerce-, Software- und sonstige Technologieunternehmen sowie Unternehmen im Bereich Entertainment, Sport, Konsumgüter und Mode.

Darüber hinaus berät sie Kunsthändler, Auktionshäuser, Museen und kulturelle Einrichtungen, ebenso wie Privatsammler, Künstlernachlässe, Urheberrechtsgemeinschaften und Stiftungen, insbesondere in Rechtsstreitigkeiten, Verhandlungen oder strategischen Projekten zum Umgang mit Kunstfälschungen und Restitutionsfällen, Werken mit komplexen Eigentumslagen oder dinglichen Sicherheiten, urheberrechtlichen und kulturgüterschutzrechtlichen Fragen, Rechtsfragen bei Leihe, Transport und Versicherung von Kunst, Strukturierung von Stiftungen sowie – gemeinsam mit unserem Private Clients-Team – zu steuerlichen und erbrechtlichen Aspekten des Umgangs mit Kunst.

Friederike von Brühl ist von Best Lawyers/Handelsblatt 2018 für Kunstrecht empfohlen.

Werdegang

Bevor sie im November 2008 K&L Gates beitrat, arbeitete Friederike Gräfin von Brühl als Rechtsanwältin am Hamburger Standort einer anderen internationalen Anwaltssozietät im Urheber-, Kunst- und Medienrecht. Ihr Doppelstudium Jura und Kunstgeschichte in Freiburg i.Br., Bonn und Paris setzte sie durch eine Promotion über die „Marktmacht von Kunstexperten als Rechtsproblem“ an der Universität Lausanne fort. Seit 2006 ist sie Rechtsanwältin und seit 2011 Fachanwältin für Urheber- und Medienrecht. Sie veröffentlicht regelmäßig in Fachzeitschriften und hat seit 2010 einen Lehrauftrag für Kunstrecht und Urheberrecht an der Freien Universität Berlin.

Zusatzinformation

Veröffentlichungen
  • Germany, Kapitel zur Rechtslage in Deutschland, The Art Collecting Legal Handbook, B. Boesch, M. Sterpi (Hrsg.), 2. Auflage, ThomsonReuters 2016, S. 119-130
  • Standards of Care in the Art Market: A Comparative Study on What is Expected of Buyers, Sellers and Consignors in the United States, Germany and England, Art, Antiquity and Law, Vol. XXI, April 2016, S. 1-30, zusammen mit Birgit Kurtz and Gregor Kleinknecht
  • Der Catalogue Raisonné im Recht, Kunst & Recht 2015 / Art & Law 2015, Referate zur gleichnamigen Veranstaltung der Juristischen Fakultät der Universität Basel, P. Mosimann, B. Schönenberger (Hrsg.), Bern 2016, S. 15-27
  • E-Mail-Überwachung am Arbeitsplatz, Zeitschrift für Datenschutz (ZD), Ausgabe 9/2015, S. 415-421
  • Germany, Kapitel zur Rechtslage in Deutschland, The Art Collecting Legal Handbook, B. Boesch, M. Sterpi (Hrsg.), ThomsonReuters 2013, S. 119-130
  • Cyberbedrohungen: Rechtliche Rahmenbedingungen und praktische Lösungen, Der IT-Rechtsberater 2013, S. 260-263
  • Sorgfaltspflichten von Kunstauktionshäusern, Kunst und Recht, Tagungsband zur Basler Kunstrechtstagung vom 15. Juni 2012, Hrsg. B. Schönenberger / P. Mosimann, Bern 2012
  • Wie es Euch gefällt? Zum Antagonismus zwischen Urheberrecht und Eigentümerinteressen, GRUR 2012, S. 126-133, zusammen mit L. Elmenhorst
  • Nach dem Urteil, Weltkunst, Nr. 11/2011, S. 104
  • Sorgfaltsstandards im Kunsthandel: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser, Artnet, 21. Juni 2011
  • Kein Zugang zur Art Basel – eine kartellrechtliche Anmerkung, KUR 2011, S. 110-112, zusammen mit L. Elmenhorst
  • Rechtsschutz durch die europäischen Gerichte / Rechtsschutz durch die deutschen Gerichte, Zivilrecht unter europäischem Einfluss, Hrsg. M. Gebauer / T. Wiedmann, 2. Auflage, Stuttgart-München 2010, S. 2335-2379, zusammen mit S. Wienhues
  • Der Begriff der Echtheit von Kunstwerken im Zivil- und Strafrecht, Kulturgüterschutz – Kunstrecht – Kulturrecht: Festschrift für Kurt Siehr, Hrsg. K. Odendahl / P. J. Weber, Baden-Baden 2010, S. 303-312
  • Kunstexperten in Justitias Armen, Handelsblatt, 4./5.12.2010, S. 82-83
  • Auslandsverlagerung und Käuferumlage – Wie der Kunsthandel die deutsche Folgerechtsabgabe vermeidet, GRUR 2009, S. 1118-1122
  • Kunstexpertisen als Machtfaktor – die Position des Außenstehenden, Kulturgüterschutz – Künstlerschutz, Tagungsband des II. Heidelberger Kunstrechtstags, Hrsg. Weller/Kemle/Lynen, Baden-Baden 2009, S. 179-194
  • Marktmacht von Kunstexperten als Rechtsproblem, Carl Heymanns, Köln u.a. 2008
  • Große Münze oder kleine Münze? Zum Abbildungsschutz bei Münzen und Medaillen, KUR 2008, S. 120–124
  • Le pouvoir de l’expert face au droit de la concurrence, L’expertise et l’authentification des œuvres d’art, Etudes en droit de l’art, Vol. 19, Hrsg. Marc-André Renold / Pierre Gabus / Jacques de Werra, Schulthess Zürich 2007, S. 135-147
  • Der Abkauf von Wettbewerb aus Kartellrechtssicht, WuW Heft 1/2007, S. 18-25, gemeinsam mit T. Mäger
  • Die Schweiz und die Raubkunst, OSTEUROPA, 56. Jahrgang, Heft 1/2006, S. 341-353, gemeinsam mit T. Giovannini, M.-A- Renold, C. Olsburgh
  • Die Fusion von Stiftungen, Stiftung & Sponsoring, Beilage „Die Roten Seiten“, Heft 3/2005, gemeinsam mit C.-H. Heuer
Mitgliedschaften
  • Zivilrechtsausschuss des deutschen Anwaltsvereins
  • GRURIFKUR
  • Tönissteiner Kreis
  • CAA
  • Freunde der Nationalgalerie
  • Vorstandsmitglied im Anwaltsverband Kulturgut und Recht e.V.
  • Kuratoriumsmitglied der Stiftung Federkiel
  • Mitglied der Studienstiftung des deutschen Volkes (Studium und Promotion)